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26.05.2019Verein

Bericht nationale Selektion U17/U19

Eigentlich hätte an dieser Stelle ein Interview mit den aufgebotenen Spielerinnen folgen sollen. Aber irgendwie wollte die Kamera nicht so wie ich es vorgesehen habe und folglich waren keine Videos der Interviews auf der Speicherkarte zu finden….. Ähm, und ja, auch an der Qualität der Fotos lässt sich noch arbeiten ;o) Folglich gibt es anstatt Interviews, einen Bericht von der Kommunikationsabteilung.

Leider konnte Annika Zenger verletzungsbedingt nicht an der U19 Selektion teilnehmen. So waren es Annika H., Nina, Mirjam und Enya die sich in der U17 Gruppe den Herausforderungen stellten. Alle vier konnten sich mehr oder weniger optimal auf die Selektion vorbereiten, teils auch in den Trainings wo sie den ganzen Konditeil mal durchspielten. Somit konnten dann auch alle locker dem Tag X entgegenblicken. Einzig Nina war bereits am Vorabend etwas nervös und harrte den Dingen die da kommen.

Kurz vor Mittag ging es endlich los mit dem Kondi-Test; wie üblich mit mässiger Begeisterung der Teilnehmerinnen. Nach jedem Testteil wurde natürlich sofort die erreichte Punktezahl gecheckt. Bis dahin waren noch alle ziemlich zufrieden mit den Resultaten. Den Schluss des Morgenprogrammes bildete dann der allgemein sehr beliebte Yo-Yo-Test. Dabei geht es darum, eine Strecke von 20m in einer vorgegebenen Zeit hin und zurück zu rennen. Damit das Ganze nicht zu langweilig wird, muss die Strecke in einer immer kürzeren Zeit absolviert werden. Das so lange, bis man selber die Segel streicht oder es nicht mehr rechtzeitig über die Ziellinie schafft. Da hätten sich Mirj und Nina etwas mehr erhofft wobei Annika und Enya ganz zufrieden waren mit dem Erreichten. Nun war der Kondi-Teil geschafft und die wohlverdiente Mittagspause stand an.

Am Nachmittag gings darum warum die meisten auch da waren, nämlich ums Spielen. Am Anfang wurde auf zwei kleinen Feldern jeweils ein 2:2 gespielt; einmal mit Goalie und einmal auf kleine Tore. Das ging für unsere Spielerinnen ganz flott. Dabei konnten sie zeigen, was sie dank stundenlangem Stickhandling zu Hause am Stock so draufhatten. Im letzten Teil waren es noch zwei Teams die sich auf einem Kleinfeld in einem 4:4 nochmals alles abrangen. Gegen Ende dieses Teils konnte man als Zuschauer feststellen, dass der Tag so seine Spuren hinterlassen hat. Allgemeiner Zustand von fast allen: Flasche leer. Aber das ist ja auch richtig so.

Die ganze Selektion war für alle eine super Erfahrung. Vor allem das Spielen mit den Top-Akteurinnen der Schweiz hat riesig Spass gemacht. Und auch Annika, die schon das zweite Mal dabei war, konnte wieder eine Menge positive Eindrücke mit nach Hause nehmen. Auf die Frage nach der Einschätzung der eigenen Leistung, gaben sich vor allem unsere drei «Novizinnen» verhalten optimistisch. Nun warten natürlich alle gespannt ob dann auch irgendwann ein Aufgebot ins Haus flattert.

Mich hat einmal mehr beeindruckt, wie die ganze Unihockey-Familie unterwegs ist bzw. die Mädels, die sich ja oft aus der Meisterschaft kennen, miteinander umgehen. Die Stimmung war trotz Konkurrenzkampf immer fair und kameradschaftlich.

Guido Müller

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