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17.02.2018NLB

Klares Resultat im 1. Playoff-Spiel

Hot Chilis - UHC Trimbach 8:2 (0:1, 4:0, 4:1)

Sporthalle Heuel, Rümlang. 86 Zuschauer. SR Müller/Schmutz.

Nach dem Erreichen des ersten Platzes in der Meisterschaftsqualifikation starteten die Damen NLB dieses Wochenende bereits in die Playoff ¼-Finals gegen das Schlusslicht UHC Trimbach. Die Zahlen sprachen im Vorfeld für sich: Drei Mal konnte der Gegner in der Meisterschaft deutlich bezwungen werden, jedes Mal erzielten die Hot Chilis mindestens acht Tore und für den UHC Trimbach resultierten nie mehr als zwei Treffer. Aber das Papier entspricht bekanntlich nicht der Gegenwart.

Der UHC Trimbach startete wie verwandelt in diese Playoff-Serie und machte von Beginn weg Druck auf die Verteidigung der Hot Chilis und liess im Allgemeinen das Heimteam nicht ins Spiel kommen. Deshalb war es nicht verwunderlich, dass die Gäste aus dem Kanton Solothurn in der 14. Spielminute trotz deutlich weniger Spielanteil mit einem sehenswerten Konter in Führung gingen. Die Zürcherinnen ihrerseits behielten in den Folgeminuten die Nerven und konnten den Ball mehrheitlich in den eigenen Reihen halten. Der UHC Trimbach konnte aber trotz einiger guter Abschlüsse der Hot Chilis den Kasten bis zur ersten Pause sauber halten.

Im Mitteldrittel steigerten die Hot Chilis ihre Laufbereitschaft und das energieraubende Defensivverhalten der Gäste schien langsam seine Spuren zu hinterlassen. Es dauerte trotzdem weitere 15 Minuten, bis die gegnerische Torhüterin erstmals durch Kapp bezwungen werden konnte. Nun schien der Bann endlich gebrochen, denn nur knapp zehn Sekunden später gingen die Hot Chilis durch ein Eigentor mit 2:1 in Führung. Von da an ging es Schlag auf Schlag: Lacková und Kapp kombinieren in der 36. Minute herrlich zum 3:1 und vier Minuten später verwertet Kapp den Pfostenschuss von Knecht zum 4:1. Mit diesem komfortablen Vorsprung ging es dann auch in die zweite Pause.

Auch nach dem zweiten Pausentee behielten die Hot Chilis das Spieldiktat. Der UHC Trimbach seinerseits schien sich nur noch theoretische Chancen auf den Sieg auszurechnen, weshalb auch zunehmend Lücken in der gegnerischen Defensive entstanden. Huber wusste diesen Platz auszunutzen und erhöhte knapp sechs Minuten nach Wiederanpfiff auf 5:1.

Weniger als 10 Sekunden später war der ursprüngliche drei-Tore Vorsprung wieder hergestellt, weil das Heimteam dem Gegner zu viele Freiheiten in der eigenen Defensive gewährte. Dieses kurzfristige Aufbäumen der Gäste brachte die Hot Chilis etwas aus dem Konzept und sie spielten wieder zunehmend unkonzentriert und ungenau. Erst das Timeout in rund zwei Minuten vor Schluss brachte wieder Ruhe ins Spiel des Heimteams.

In der Folge liessen die Gäste die Zürcherinnen in ihrer Defensive gewähren und es war erneut Huber auf Zuspiel von Faude, welche das sechste Tor erzielte. Das Spiel war nun entschieden und die Gegenwehr der Gäste nahm in der Folge weiter ab, was Schnyder auf Pass von Schellenberg, sowie B. Rogenmoser auf Zuspiel von Berry ausnutzen und zum 8:2 Endresultat erhöhten.

Tore:
14. A. Rütimann 0:1. 35. V. Kapp 1:1. 35. V. Berry (Eigentor) 2:1. 36. H. Lackova 3:1. 40. V. Kapp (M. Knecht) 4:1. 46. N. Huber 5:1. 46. T. Kyburz (S. Christen) 5:2. 50. N. Huber (C. Faude) 6:2. 55. S. Schnyder (S. Schellenberg) 7:2. 58. B. Rogenmoser (V. Berry) 8:2.

Strafen:
2mal 2 Minuten gegen Hot Chilis Rümlang-Regensdorf.

Bericht: Nicole Aegerter, Verena Berry