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01.07.2019Jun. U21B

Saisonabschlussbericht U21B

Motiviert und vorfreudig startete die U21 im Mai 2018 ins Sommertraining. Das entscheidende Jahr des zweijährigen Projekts war angebrochen. Der Aufstieg in die U21A war das klare und immer präsente Ziel. Das eingespielte Trainerduo Sascha-Armin wurde auf diese Saison hin von Adrian Keller unterstützt, der das Athletiktraining übernahm. Im Kader gab es auch einige Änderungen. Leider mussten einige erfahrene Spielerinnen das Team verlassen, doch es kam vielversprechende Verstärkung aus der U17.

Die Chilis Trophy war wie jedes Jahr der Startschuss für die Saison, wo viel Neues angewendet, ausprobiert und verbessert wurde. Alles in allem glückte der Saisonstart ganz klar und man konnte sich gegen mehrere U21A-Teams behaupten. Der Sieg und die zwei Unentschieden gegen sehr starke Gegner, die in der U21A vorne mitspielen, steigerten das Selbstvertrauen und bereiteten grosse Freude. Obwohl es am Schluss nur für den «undankbaren» vierten Rang reichte, wurde der Turniertag spielerisch als vollen Erfolg angesehen.

In diesem Jahr war der Spielplan nicht ideal. Direkt in der ersten Runde hiess der Gegner Zug United, die die grössten Konkurrentinnen im Kampf um den Aufstieg waren. Die Zugerinnen waren in den letzten Jahren immer kurz vor dem Ziel gescheitert und holten sich für das Spiel gegen die Hot-Chilis viel Verstärkung aus der NLA. In einem harten, anstrengenden Match konnte der Gegner sich durchsetzen. Trotz der grossen Enttäuschung nach der Niederlage, konnte man sich fangen und die Vorrunde ohne weiteren Punkteverlust beenden.  

Bis zu diesem Zeitpunkt war noch alles offen, da die Rückrunde noch ausstand. Nach einem Kantersieg im Derby gegen Dietlikon, kam das erste Spiel der Rückrunde. Das alles entscheidende Spiel gegen Zug. Mental und körperlich wurde das Team von den Trainern ideal vorbereitet. So war der Anfang der Partie sehr ausgeglichen, doch dann spielte Zug einfach besser und man musste sich geschlagen geben. Nach dem Match war die Enttäuschung riesig, Tränen flossen und es herrschte ein allgemeiner Schockzustand. Gewisse realisierten früher, andere später, dass der Aufstiegstraum geplatzt war. Eine sehr schwierige Situation für alle Beteiligten, denn es war erst anfangs Dezember und der Saisonausgang war schon klar. Das Projekt Aufstieg war gescheitert.

Doch ohne Scheitern kommt man im Leben nicht weiter. Genau das war auch die Einstellung für die restlichen Partien der Saison 18/19 und so lag die U21 am Ende auf dem verdienten zweiten Schlussrang.

Ein riesengrosses Dankeschön geht raus an Sascha, unseren Headcoach. Ohne ihn gäbe es unser Team in seiner jetzigen Form nicht. Jede einzelne Spielerin konnte von seiner Erfahrung und seinem Können profitieren und sich so extrem weiterentwickeln. Nach sechs Jahren unermüdlichem Einsatz, Spass und vielen gemeinsamen Erfolgen wurde er beim Saisonabschluss gebührend verabschiedet. Armin Huter wird in seine Fussstapfen treten und die Unihockeyausbildung der U21 weiterführen.

Insgesamt gesehen war es eine herausfordernde Saison mit vielen Hochs und Tiefs. Doch dieses sehr lehrreiche und anstrengende Jahr war eine Bereicherung für alle, da man sich mit neuen, bisher unbekannten, Situationen auseinandersetzen und abfinden musste. Jede einzelne Spielerinn machte in ihrer Entwicklung einen grossen Schritt nach vorne und das Team wurde noch stärker zusammengeschweisst.

Annika Zenger