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01.10.2017NLB

Sieg in der Verlängerung

UH Lejon Zäziwil - Hot Chilis  4:5 n.V. (2:3, 2:0, 0:1, 0:1)

Sporthalle, Konolfingen. SR Bitterli/Wantz.

Das Spiel zwischen Lejon Zäziwil und den Hot Chilis aus Rümlang verlief mit hohem Tempo. Es wurde durch schnelle Konter beider Teams und viele Strafen dominiert. Mal konnten die Bernerinnen vorlegen, dann waren es wieder die Zürcherinnen, die führten. Insgesamt waren es die Chilis, die dieses Spiel dominierten. Jedoch konnten sie das Spiel erst in der Verlängerung mit 5:4 für sich entscheiden.

Das Spiel startete bereits mit viel Tempo. So ging Lejon schon in der 4. Minute mit 0:1 in Führung. Durch eine 2-Minuten Strafe durch Stockschlag, bekamen die Bernerinnen eine weitere Torchance, die sie jedoch nicht nutzen. Verena Berry erzielte den Anschlusstreffer in der 7. Minute auf Pass von Sabrina Schellenberg 1:1.

Nur eine Minute später schoss Vanessa Kapp auf Zuspiel von Hanka Lakova die Hot Chilis in Führung 2:1. Natascia Hagg nutze die 2 Minute Strafe gegen Lejon und erhöhte auf 3:1. Danach folgten zwei Strafen gegen die Chilis wegen Stockschlags. Dies ermöglichte Zäziwil in der 13. Minute den Anschlusstreffer zum 3:2 zu erzielen. Mit diesem Zwischenstand ging es in die erste Pause.

Das zweite Drittel startete genau wie das erste endete. Mit viel Tempo und schnellen Kontern konnten die Lejons in der 24. Minute den Ausgleichstreffer zum 3:3 erzielen. Die Chilis hatten nun mehr Mühe auf die Konter der Bernerinnen zu reagieren als noch im ersten Drittel. 

Die Trainer versuchten mit einem Timeout die Zürcherinnen wieder anzutreiben, was jedoch nicht viel Verbesserung zeigte. Dank Nicole Aegerter konnte jedoch schlimmeres vermieden werden. Trotzdem gelang es den Bernerinnen in der 39. Minute den Führungstreffer zu erzielen 4:3. Obwohl die Zürcherinnen deutlich mehr Spielanteil zu verzeichnen hatten, gingen nun die Bernerinnen mit einem Tor mehr in die zweite Pause.

Die Chilis wussten, dass eine Leistungssteigerung hermusste, um dieses Spiel noch für sich zu entscheiden. Mit viel Kampfgeist starteten die Chilis ins Schlussdrittel. Doch fehlte vorerst die nötige Effizienz im Abschluss. Die Zeit lief gegen die Zürcherinnen, die verzweifelt versuchten den Ausgleich zu erzielen. Eine erneute 2-Minuten Strafe gegen Zäziwil war nun die Chance für die Chilis den Ausgleich zu erzielen.

Vanessa Kapp nutze die Chance und versenkte den Ball ins Tor und holte so zwei Minuten vor Spielende die Chilis zurück ins Spiel 4:4. In der 60. Minute wurde eine Strafe gegen Zäziwil ausgesprochen. Nun nahmen die Chilis das Tor der Bernerinnen unter Beschuss und versuchten den Siegesschuss zu erzielen. Dies gelang den Chilis nicht und so mussten sie in die Verlängerung gehen.

Die Verlängerung ging nicht allzu lange, denn nach nur 17 Sekunden schoss Hanka Lacková den Siegestreffer und sicherte somit 2 Punkte für die Chilis.

Abschliessend war es eine turbulente Partie. Die Bernerinnen zeigten ein gutes Spiel mit schnellen Kontern und guten Abschlüssen. Dennoch konnten die Zürcherinnen mit viel Mühe das Spiel für sich gewinnen. Somit führen die Chilis wieder die Tabelle an.  

Tore:
4. I. Gilgen 1:0. 7. V. Berry (S. Schellenberg) 1:1. 8. V. Kapp (H. Lacková) 1:2. 10. N. Hagg (S. Schellenberg) 1:3. 13. M. Mosimann (R. Bieri) 2:3. 28. R. Bieri (S. Knörr) 3:3. 39. C. Bleuer 4:3. 59. V. Kapp (H. Lacková) 4:4. 61. H. Lacková (S. Schellenberg) 4:5.

Strafen:
4mal 2 Minuten gegen UH Lejon Zäziwil.
3mal 2 Minuten gegen Hot Chilis Rümlang-Regensdorf.

Lejon Zäziwil:
T. Locher, M. Bieri, Baioni, Hug, Stübi, Schmid, Spring, Locher (C), E. Gurtner, Sterchi, Lüthi, Bleuler, Badertscher, R. Bieri, Knörr, Mosimann, Zaugg, Marty, Gilgen, Burger, C. Gurtner, Frankhauser

Hot Chilis Rümlang-Regensdorf:
Aegerter (Schellenberg), Ruprecht, Lüscher, Faude, Bongaards, Adank, B. Rogenmoser, Lackova, Hagg, Huber, Jaunin, Schnyder, Kapp, Keller (C), Schibli, Knecht, Schellenberg, Berry

Bemerkungen:
59. Timeout UH Lejon Zäziwil, Hot Chilis ohne Studer, Tschudin, S. Rogenmoser, Fäh

Beste Spielerin:
Heim: Marty  / Gast: Lacková

Bericht: Saskia Schnyder / Linda Schellenberg