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04.03.2018NLB

1. Playoff-Halbfinal-Sieg gegen Riders

Hot Chilis - FB Riders DBR  3:1 (2:0, 1:1, 0:0)

Sporthalle Heuel, Rümlang. 138 Zuschauer. SR Bitterli/Wantz.

Die Hot Chilis aus Rümlang konnten nach einem spielfreien Wochenende, nach den beiden Siegen im Viertelfinale, dieses Wochenende wieder in die Matchtenüs steigen. Der Gegner im Halbfinal ist der Kantonsrivale FB Riders aus Dürnten. In den drei Spielen gegen die Riders konnten die Chilis diese Saison zwei Siege erringen.

Das Team aus Rümlang fand gut in das erste Halbfinalspiel dieser Serie hinein und konnte den Ball in den eigenen Reihen laufen lassen. Die Chilis hatten den Ball viel in der gegnerischen Zone unter Kontrolle, kamen jedoch kaum zu guten Abschlüssen.

In der 11. Minute wurde die erste Strafe in dieser Partie gegen die Hot Chilis, wegen eines Stockschlages ausgesprochen. In diesen zwei Minuten wurde auch das erste Tor der Partie erzielt. Jedoch wurde das Tor nicht durch die Gäste aus Dürnten, welche in Überzahl agierten erzielt, sondern durch das Heimteam der Hot Chilis. Kapp konnte in der eigenen Hälfte einer Riders Spielerin den Ball abnehmen und alleine auf das gegnerische Tor ziehen und zum 1:0 für die Hot Chilis einnetzen.

Die restliche Zeit dieser Unterzahl konnte ohne Schaden überwunden werden. In der 15. Minute konnte das Score auf 2:0 erhöht werden. Lüscher konnte auf Pass von Lackova nach einer Freistossvariante den Ball im Tor versenken. Die Hot Chilis spielen sich mit diesen zwei Toren in einen kleinen Rausch.

Die Rümlangerinnen waren in den verbliebenen Minuten des ersten Drittels, meist das spielbestimmende Team. Die Riders ihrerseits kamen auch vereinzelnd zu guten Abschlüssen auf das Tor der Hot Chilis. Mit einem 2:0 Stand zugunsten des Heimteams ging es in die erste Pause.

Das zweite Drittel war von Strafen geprägt. Den Beginn machten die Hot Chilis in der 23. Minute. Diese Strafe wurde jedoch wieder ohne Gegentreffer überstanden und es resultierte wiederum eine Torchance des Heimteams, welche jedoch nicht genutzt wurde. Zweieinhalb Minuten nach Ende der Strafe gegen die Hot Chilis wurde eine Strafe gegen die Gäste aus Dürnten ausgesprochen.

In den nächsten zwei Minuten konnten die Hot Chilis mit einer Frau mehr agieren. Diese Überzahl wurde auch genutzt. Die Rümlangerinnen konnten ihre Führung auf 3:0 ausbauen. Hagg erzielte auf Pass von Lackova das viel umjubelte dritte Tor.

Die Schiedsrichter sprachen in der Folge drei weitere Strafen gegen die Hot Chilis, wobei die Riders eineinhalb Minuten in doppelter Überzahl die Möglichkeit hatten, den Anschlusstreffer zu erzielen. In der doppelten Überzahl erzielt Altwegg den ersten Treffer für die Riders in dieser Halbfinalpartie.

Die siebte Strafe in diesem Spiel, kurz vor Ende des zweiten Drittels, wurde gegen die Gäste aus Dürnten ausgesprochen. Die Hot Chilis konnten die zweite Überzahlmöglichkeit nicht ausnutzen und so ging es mit einem 3:1 Pausenstand in die zweite Pause.

Im letzten Drittel wurde das Heimteam von den Gästen früher unter Druck gesetzt. Die Ritterinnen drücken zum zweiten Anschlusstreffer. Die Mühen der Riders um ein weiteres Tor zu erzielen, wurde von den defensiv stark aufspielenden Chilis zunichte gemacht.

Beide Teams kamen im letzten Abschnitt zu guten Chancen, jedoch konnte keine davon genutzt werden. Das Ersetzen der Torfrau durch eine zusätzliche Spielerin in der letzten Minute nützte den Riders nichts mehr, um am 3:1 Spielstand etwas zu ändern.

Dank einer soliden Defensiv-Leistung erspielen sich die Hot Chilis den ersten Sieg in der Playoffs Halbfinalserie. Für die Hot Chilis heisst es nächsten Samstag auswärts die Serie mit einem weiteren Sieg zu beenden.

Am Samstag 10. März um 19.00 Uhr spielen die Hot Chilis in der Roosriethalle in Rüti um den Einzug in den Playoff Final.

Tore:
11. V. Kapp 1:0. 15. M. Lüscher (H. Lackova) 2:0. 28. N. Hagg (H. Lackova) 3:0. 36. S. Altwegg (J. Bühler) 3:1.

Strafen:
5mal 2 Minuten gegen Hot Chilis Rümlang-Regensdorf.
2mal 2 Minuten gegen FB Riders DBR.

Best Player: Lüscher (Hot Chilis), Gatzsch (FB Riders)

Anina Studer